Natur-Tipps - Frühling
Hilfe für unsere Schwalben
Ab Ende März können wir wieder die ersten Schwalben begrüßen. Die Rauchschwalbe
kommt Ende März/Mitte April aus Afrika zu uns und zieht ab Ende Juli wieder zurück,
die Mehlschwalbe kommt etwas später (April/Mai) und bleibt dafür auch etwas länger
in Mitteleuropa, sie fliegt erst im August/September wieder nach Afrika.
Rauchschwalben erkennt man am tief gegabelten Schwanz, am bläulichen Gefieder und der rostroten Kehle, sie sitzen gerne zwitschernd auf Stromleitungen. Mehlschwalben hingegen haben einen wenig gegabelten Schwanz und eine weiße Kehle. Beide Arten gehören zu den „besonders geschützten“ Arten nach § 42 Bundenaturschutzgesetz.
Während der Sommermonate brüten die Schwalben 2-3 Mal, die Rauschschwalben in offenen Muldennestern an Balken oder Wänden in Ställen, aber auch an Gebäuden, die Mehlschwalben in Halbkugel-Nestern mit Einflugloch, oft in Kolonien an Außenwänden.
Probleme ergeben sich dadurch, dass es weniger Ställe und landwirtschaftliche Gebäude gibt, oder aber Hauseigentümer die Nester nicht dulden wollen (Entfernen der Nester stellt nach § 43 BNatSchG eine Ordnungswidrigkeit dar, während der Brut sogar einen Straftatbestand nach Tierschutzgesetz). Weiterhin finden die Schwalben heutzutage weniger Nahrung - sprich Insekten - und Nestbaumaterial - sprich feuchte Erde - als früher.
Rauchschwalben erkennt man am tief gegabelten Schwanz, am bläulichen Gefieder und der rostroten Kehle, sie sitzen gerne zwitschernd auf Stromleitungen. Mehlschwalben hingegen haben einen wenig gegabelten Schwanz und eine weiße Kehle. Beide Arten gehören zu den „besonders geschützten“ Arten nach § 42 Bundenaturschutzgesetz.
Während der Sommermonate brüten die Schwalben 2-3 Mal, die Rauschschwalben in offenen Muldennestern an Balken oder Wänden in Ställen, aber auch an Gebäuden, die Mehlschwalben in Halbkugel-Nestern mit Einflugloch, oft in Kolonien an Außenwänden.
Probleme ergeben sich dadurch, dass es weniger Ställe und landwirtschaftliche Gebäude gibt, oder aber Hauseigentümer die Nester nicht dulden wollen (Entfernen der Nester stellt nach § 43 BNatSchG eine Ordnungswidrigkeit dar, während der Brut sogar einen Straftatbestand nach Tierschutzgesetz). Weiterhin finden die Schwalben heutzutage weniger Nahrung - sprich Insekten - und Nestbaumaterial - sprich feuchte Erde - als früher.
Mehlschwalbe (Foto: NABU / M. Delpho)
Was können wir tun?
- Ställe und Scheunen öffen
- Nistmöglichkeiten bieten, entweder selber bauen oder zu beziehen bei www.nabu-natur-shop.de
- Lehmpfützen anlegen (April-Juni an lehmiger Stelle Mulde anlegen und täglich mit Wasser füllen, oder auch mit Plastikfolie nachhelfen, auf Katzensicherheit achten!)
- Stützbretter anbringen, das Baumaterial manchmal schlecht ist und nicht gut hält (Störung so gering wie möglich halten)
- Kotbretter anbringen, hierbei kann gegebenfalls der NABU Mainz u. Umgebung behilflich sein (Störung so gering wie möglich halten)
- Nachbarn/Freunde über dieses Thema informieren
Der NABU Mainz hat im Frühjahr 2006 acht Mehlschwalbendoppelnester an Familie Huber in Mainz-Drais gestiftet. Gerne tun wir dies auch auf Nachfrage für weitere Schwalbenfreunde mit geeigneten Gebäuden. Die Schwalben werden es Ihnen mit ihrem typischen Sommergezwitscher danken!
![[ Weißstorch - Foto: Frank Derer ] [ Weißstorch - Foto: Frank Derer ]](/img/kopf/storch.jpg)
