Natur-Tipps - Frühling
Nisthilfen für Heckenbrüter
Eine häufige Empfehlung für Vogelschutz am Haus ist das Aufhängen von Nistkästen, die es mittlerweile in einer großen
Auswahl gibt. Hiervon profitieren aber nur wenige, höhlenbrütende Arten, die zumeist nicht einmal sonderlich in ihrem
Bestand gefährdet sind, wie z.B. die Kohlmeise.
Um auch Heckenbrütern, wie Amsel, Grünfink und Mönchsgrasmücke zum Brüten zu verhelfen, sind andere Maßnahmen gefragt. Entscheidend für alle im Geäst nistenden Vögel sind drei Bedingungen:
Um das Wohnungsangebot für diese Vögel zu vergrößern, bietet es sich an, ein paar Zweige eines Strauches kurz oberhalb von Knospenansätzen zu kappen, so dass sich unmittelbar unterhalb der Schnittstelle Seitentriebe bilden. Auf diese Weise bildet der Strauch an dieser Stelle einen Quirl aus. Wenn Sie diesen Eingriff im nächsten Jahr an denselben Stellen wiederholen, entstehen komfortable Nestunterlagen für Heckenbrüter.
Besonders beliebt bei Vögeln sind Dornsträucher wie Weiß- oder Schwarzdorn, weil sie gute Quirle bilden und Katzen durch ihre Dornen abhalten. Aber auch Schnitthecken aus Liguster, Hain- und Rotbuche und sogar Immergrün erfüllen meist alle drei Bedingungen.
Alternativ kann man als Sofortmaßnahme bei Sträuchern drei oder vier biegsame Zweige fest zu einem Quirl zusammenbinden, um eine taugliche Nistunterlage zu schaffen.
Andere Vögel, wie das Rotkehlchen und der Zaunkönig, unser aktueller Vogel des Jahres, verziehen sich gerne in Bodennähe in den Schutz von dichten Brombeerranken und Brennnesselgestrüpp. Eine gute Nisthilfe für diese Vögel ist es, Reisig in Form einer Tasche an einen Baumstamm zu binden, und das geht folgendermaßen: Binden Sie einfach knapp meterlange, biegsame Zweige, z.B. der Kiefer, oder Reisig mit einem Stück Schnur an einem Baumstamm fest, wölben Sie das Bündel zur Tasche und binden Sie es ein Stück oberhalb noch einmal fest.
Um auch Heckenbrütern, wie Amsel, Grünfink und Mönchsgrasmücke zum Brüten zu verhelfen, sind andere Maßnahmen gefragt. Entscheidend für alle im Geäst nistenden Vögel sind drei Bedingungen:
- das Nest braucht einen festen Halt,
- Sichtschutz vor Luftangriffen und
- möglichst Schutz vor Bodentruppen.
Um das Wohnungsangebot für diese Vögel zu vergrößern, bietet es sich an, ein paar Zweige eines Strauches kurz oberhalb von Knospenansätzen zu kappen, so dass sich unmittelbar unterhalb der Schnittstelle Seitentriebe bilden. Auf diese Weise bildet der Strauch an dieser Stelle einen Quirl aus. Wenn Sie diesen Eingriff im nächsten Jahr an denselben Stellen wiederholen, entstehen komfortable Nestunterlagen für Heckenbrüter.
Besonders beliebt bei Vögeln sind Dornsträucher wie Weiß- oder Schwarzdorn, weil sie gute Quirle bilden und Katzen durch ihre Dornen abhalten. Aber auch Schnitthecken aus Liguster, Hain- und Rotbuche und sogar Immergrün erfüllen meist alle drei Bedingungen.
Alternativ kann man als Sofortmaßnahme bei Sträuchern drei oder vier biegsame Zweige fest zu einem Quirl zusammenbinden, um eine taugliche Nistunterlage zu schaffen.
Andere Vögel, wie das Rotkehlchen und der Zaunkönig, unser aktueller Vogel des Jahres, verziehen sich gerne in Bodennähe in den Schutz von dichten Brombeerranken und Brennnesselgestrüpp. Eine gute Nisthilfe für diese Vögel ist es, Reisig in Form einer Tasche an einen Baumstamm zu binden, und das geht folgendermaßen: Binden Sie einfach knapp meterlange, biegsame Zweige, z.B. der Kiefer, oder Reisig mit einem Stück Schnur an einem Baumstamm fest, wölben Sie das Bündel zur Tasche und binden Sie es ein Stück oberhalb noch einmal fest.
![[ Weißstorch - Foto: Frank Derer ] [ Weißstorch - Foto: Frank Derer ]](/img/kopf/storch.jpg)
