Natur-Tipps - Herbst
Falschverstandene Igelhilfe - Naturnahe Gärten sind der beste Igelschutz
Im Herbst fragen sich zahlreiche Menschen beim Anblick eines Igels, ob das Stacheltier wohl lebend über den
Winter kommen wird. Lange Zeit galt das Einsammeln kleiner Igel im Herbst und die Überwinterung im Haus als
geeignetes Mittel, dem Wildtier Igel Überlebenshilfe zu geben. Die gut gemeinten Aktionen erwiesen sich jedoch
als wenig hilfreich.
Wer Igeln wirklich helfen will, kann im eigenen Garten für den notwendigen Lebens- und Nahrungsraum sorgen. Ideale Igelgärten sind naturnah gestaltet und bewirtschaftet. Das heißt: Viele Naturelemente wie Hecke, Teiche, Obstbaum, Steinmauer oder Wiese finden dort Platz, auf Mineraldünger und chemische Bekämpfungsmittel wird verzichtet. Das, was in den meisten deutschen Gärten an Ziersträuchern wächst, wird bereits unfruchtbar gezüchtet oder die Früchte werden nicht reif; die Blätter sind für die heimischen Insekten ungenießbar. Auf den heimischen Gewächsen jedoch tummeln sich Insekten und Spinnen, so dass Igel einen reich gedeckten Tisch finden. Ganz oben auf ihrem Speiseplan stehen Schnecken, Raupen und Mäuse.
Mehr Informationen rund um den Igel, seine Lebensweise und die Konflikte mit dem vom Menschen geprägten Umfeld sowie Tipps zum Igelschutz bietet die 20-seitige, farbig bebilderte Broschüre „Der Igel - Pflegefall oder Outdoor-Profi?“ aus der Praxis-Reihe NABU aktiv. Die Broschüre ist gegen Einsendung von sechs 55-Cent-Briefmarken (mehrere Exemplare auch gegen Rechnung) bei der NABU-Landesgeschäftsstelle Rheinland Pfalz, Postfach 1647, 55006 Mainz erhältlich.
Wer Igeln wirklich helfen will, kann im eigenen Garten für den notwendigen Lebens- und Nahrungsraum sorgen. Ideale Igelgärten sind naturnah gestaltet und bewirtschaftet. Das heißt: Viele Naturelemente wie Hecke, Teiche, Obstbaum, Steinmauer oder Wiese finden dort Platz, auf Mineraldünger und chemische Bekämpfungsmittel wird verzichtet. Das, was in den meisten deutschen Gärten an Ziersträuchern wächst, wird bereits unfruchtbar gezüchtet oder die Früchte werden nicht reif; die Blätter sind für die heimischen Insekten ungenießbar. Auf den heimischen Gewächsen jedoch tummeln sich Insekten und Spinnen, so dass Igel einen reich gedeckten Tisch finden. Ganz oben auf ihrem Speiseplan stehen Schnecken, Raupen und Mäuse.
Mehr Informationen rund um den Igel, seine Lebensweise und die Konflikte mit dem vom Menschen geprägten Umfeld sowie Tipps zum Igelschutz bietet die 20-seitige, farbig bebilderte Broschüre „Der Igel - Pflegefall oder Outdoor-Profi?“ aus der Praxis-Reihe NABU aktiv. Die Broschüre ist gegen Einsendung von sechs 55-Cent-Briefmarken (mehrere Exemplare auch gegen Rechnung) bei der NABU-Landesgeschäftsstelle Rheinland Pfalz, Postfach 1647, 55006 Mainz erhältlich.
![[ Igel (Foto: Bernd Kunz) ] [ Igel (Foto: Bernd Kunz) ]](/img/kopf/igel_bernd_kunz.jpg)
