Natur-Tipps - Sommer
Sinnlose „Insektenkiller“ aus dem Baumarkt
Stechmücken? Ungeliebt! Töten? Etwa mit „modernen Waffen“? Oder doch anders sich schützen? Wie?
Ein Nachtfalter, der unbeabsichtigt in einer solcher Insektenfalle getötet würde. (Foto: NABU)
Die Garten- und Grillsaison läuft wegen des warmen Wetters auf vollen Touren -
dementsprechend buhlen Discounter und Baumärkte zur Zeit um die Gartenkunden.
Doch längst nicht alles, was angeboten wird, ist auch nützlich. Lothar Heitz vom
NABU Alzey entdeckte kürzlich bei einem großen Discounter einen
„Solar-Insektenvernichter mit Licht“ für den Einsatz im Garten.
Doch der Einsatz solcher „Killermaschinen“ ist vollkommen sinnlos: „Die zugehörige Lampe mit ihrem speziellen Licht zieht nachtaktive Insekten auch aus der weiteren Umgebung in den Garten - wesentlich mehr, als ohne gekommen wären“, erklärt Lothar Heitz. Vor allem harmlose, teils auch geschützte Insekten, wie z.B. die leuchtend bunten Weinschwärmer oder das wunderschöne Abendpfauenauge, werden dann im Gerät durch Stromschlag getötet. Nicht aber die lästigen Stechmücken. Denn die interessieren sich wenig für das Licht. Sie finden ihre Opfer gezielt über Wärme, Feuchtigkeit und Geruch. Und das geht, wie wohl jeder am eigenen Leib schon erfahren hat, im Dunkeln genauso gut! Anders gesagt, die Stechmücken folgen dem von ihnen geliebten Geruch ihres Wirtes und fliegen immer in die Richtung, in welcher dieser Geruch am stärksten ist. Dagegen hilft auch kein Insektenvernichter mit Licht!
„Der Einsatz ist damit sinnlos und überflüssig, das Geld kann man sich sparen! Wenn sie etwas Wirksames gegen die kleinen Blutsauger machen wollen, dann besorgen sie sich ein Moskitonetz fürs Bett oder ein Insektengitter für das Fenster“, erzählt der Naturschützer.
Und: Der aufmerksame Beobachter findet zwischen den angebotenen Insektenvernichtern, den zahlreichen Straßenlaternen, an denen Nacht für Nacht ebenfalls unzählige Schwärmer und Käfer zugrunde gehen, und der sinkenden Zahl an Vögeln oder Fledermäusen einen Zusammenhang: Wo die Nahrungsgrundlage fehlt, können Vögel und Fledermäuse nicht leben.
Doch der Einsatz solcher „Killermaschinen“ ist vollkommen sinnlos: „Die zugehörige Lampe mit ihrem speziellen Licht zieht nachtaktive Insekten auch aus der weiteren Umgebung in den Garten - wesentlich mehr, als ohne gekommen wären“, erklärt Lothar Heitz. Vor allem harmlose, teils auch geschützte Insekten, wie z.B. die leuchtend bunten Weinschwärmer oder das wunderschöne Abendpfauenauge, werden dann im Gerät durch Stromschlag getötet. Nicht aber die lästigen Stechmücken. Denn die interessieren sich wenig für das Licht. Sie finden ihre Opfer gezielt über Wärme, Feuchtigkeit und Geruch. Und das geht, wie wohl jeder am eigenen Leib schon erfahren hat, im Dunkeln genauso gut! Anders gesagt, die Stechmücken folgen dem von ihnen geliebten Geruch ihres Wirtes und fliegen immer in die Richtung, in welcher dieser Geruch am stärksten ist. Dagegen hilft auch kein Insektenvernichter mit Licht!
„Der Einsatz ist damit sinnlos und überflüssig, das Geld kann man sich sparen! Wenn sie etwas Wirksames gegen die kleinen Blutsauger machen wollen, dann besorgen sie sich ein Moskitonetz fürs Bett oder ein Insektengitter für das Fenster“, erzählt der Naturschützer.
Und: Der aufmerksame Beobachter findet zwischen den angebotenen Insektenvernichtern, den zahlreichen Straßenlaternen, an denen Nacht für Nacht ebenfalls unzählige Schwärmer und Käfer zugrunde gehen, und der sinkenden Zahl an Vögeln oder Fledermäusen einen Zusammenhang: Wo die Nahrungsgrundlage fehlt, können Vögel und Fledermäuse nicht leben.
![[ Weißstorch - Foto: Frank Derer ] [ Weißstorch - Foto: Frank Derer ]](/img/kopf/storch.jpg)
