Natur-Tipps - Sommer
Für Sommer, Herbst, Winter, Frühling ...
Mögen Sie – als NABUlletin-Leser - einen naturnahen Garten und können Tipps gebrauchen?
Die Naturgarten-Spezialisten Ahornblatt, das Teichcenter Rolf Paffrath und der NABU Rheinhessen-Nahe hatten zur
letzten Rheinland-Pfalz-Ausstellung „55 Ideen für mehr Natur im Garten“
zusammengestellt. Lesen Sie hier eine Auswahl:
Raupen fressen lassen
Bunte Raupen an Möhren und Dill werden zu prächtigen Schwalbenschwänzen – bitte fressen
lassen!
Samenstände stehen lassen
Trockene Samenstände von Stauden liefern Winterfutter für Vögel und Nistplätze
für Insekten.
Steigern Sie Ihre Obsternte
Mit einem Insektenhotel holen Sie die besten Bestäuber direkt in Ihren Garten.
Blumenrasen statt Golfrasen
Rasen, der nicht eintönig ist? Säen oder legen Sie den „Blumenrasen“ an –
eine Mischung heimischer Gräser und Blumen, die regelmäßiges Mähen vertragen.
Eine kleine Brennnessel-Ecke bietet Faltern wie Tagpfauenauge, Admiral und Kleinem Fuchs Raupenfutter.
Mini-Teich
Wasser im Garten muss kein großer Teich sein. Auch Mini-Teiche funktionieren als kleine Biotope.
Vögel und Insekten nutzen sie zum Baden oder Wasserholen. Und der Mini-Teich passt auf jede Terrasse und
jeden Balkon.
Heimische Frühblüher
Zuerst lassen sich im Frühjahr die Zwiebelpflanzen sehen. Wenn Sie hier echte heimische Wildarten wie
Weinbergstulpe oder Zweiblättrigen Blaustern setzen, tun Sie etwas für Auge und Natur.
Fruchtsträucher – die beste Vogelfütterung
Statt jeden Winter teures Vogelfutter zu erstehen, können Sie Sträucher mit schönen
Früchten für Vögel in den Garten setzen: z.B. Sauerdorn oder eine Wildrose
Vögel stehen auf Vogelbeere
Vogelbeeren werden von 63 Vogelarten gerne gefressen – pflanzen Sie eine Eberesche als Hausbaum.
Tontöpfe für den Ohrenkneifer
Tontöpfe, mit Stroh ausgestopft und mit der Öffnung nach unten aufgehängt, sind bei den
Blattläuse jagenden Ohrenkneifern als Schlafplatz begehrt..
Holzhaufen für Igel & Co.
Ein Holzhaufen ist Unterschlupf für Schneckenfreunde wie Igel, Blindschleiche und Erdkröte.
Nistkästen im Herbst ausräumen
Das schafft Platz für neue Nester. Dabei auf Winterschläfer Rücksicht nehmen:
Gartenschläfer und Fledermäuse brauchen ihre Ruhe.
Herbstlaub unter Sträucher fegen.
Amseln und Rotkehlchen suchen darin nach Nahrung.
Winter-Schönheiten
Wie kann Ihr Garten im Winter schöner aussehen? Setzen Sie heimische Wildsträucher,
ausgewählt nach der gewünschten Endwuchshöhe. Sie brauchen dann nicht zu schneiden und
erhalten so ein harmonisches Bild auch im Winter. Dazu freuen sich Vögel am großen Fruchtertrag
ungeschnittener Sträucher.
Meisenkästen: Abstand halten
Der Meisenkasten ist seit Jahren nicht besetzt? Dann schauen Sie nach, ob in Sichtweite weitere
Meisenkästen hängen. Meisen wollen keine Konkurrenten in Sichtweite.
Ruheplätze
Der Garten ist nicht nur zum Arbeiten da. Schaffen Sie Ruheräume und Bereiche im Garten, von denen aus Sie
Ihren Garten aus einem anderen Blickwinkel sehen und die Natur beobachten können. Meist reicht schon ein
Stuhl oder eine Bank.
Übrigens hat unsere neue Umweltministerin Ulrike Höfken im Juni den Umweltpreis 2011 an die Mainzer Wolfgang-Philipp-Gesellschaft, Ausschuss für naturnahen Gartenbau, verliehen. Die Gesellschaft ist die Antriebskraft für die Gärtnerei Ahornblatt. Wir gratulieren herzlich!
Übrigens hat unsere neue Umweltministerin Ulrike Höfken im Juni den Umweltpreis 2011 an die Mainzer Wolfgang-Philipp-Gesellschaft, Ausschuss für naturnahen Gartenbau, verliehen. Die Gesellschaft ist die Antriebskraft für die Gärtnerei Ahornblatt. Wir gratulieren herzlich!
![[ Weißstorch - Foto: Frank Derer ] [ Weißstorch - Foto: Frank Derer ]](/img/kopf/storch.jpg)
