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Natur-Tipps
Tiere und Pflanzen in Rheinhessen: Heilpflanzen
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(V) Der Weißdorn
Bei meinen bisherigen Betrachtungen der Heilpflanzen handelte es sich immer um krautige
Pflanzen. Es gibt jedoch auch Bäume und Sträucher, die medizinische und
pharmazeutische Verwendung finden, wie z.B. die Blätter, Blüten und Früchte
des Eingriffeligen Weißdorns (Crataegus monogyna).
In Mitteleuropa ist dies die häufigste der über 200 Crataegus-Arten, die überwiegend
in den gemäßigten Breiten der Nordhalbkugel (Verbreitungsschwerpunkt Nordamerika)
anzutreffen sind.
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(IV) Die Wegwarte
An Wegrändern, auf Ödland und Schuttplätzen ist vom Juni bis in den Oktober
hinein die über 1m hohe, sperrige Wegwarte (Cichorium intybus L.) mit ihren
blauen Blüten nicht zu übersehen.
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(III) Das Johanniskraut
Am Johannistag, dem 24. Juni, Geburtsfest des Bußpredigers Johannes des Täufers, findet man eine schon seit der Antike
bekannte Heilpflanze in schönster, gelber, der Sonne zugeordneter Blütenpracht. Hypericon oder latinisiert Hypericum
(hyper = über, stark) nannten die Griechen einige Pflanzen, die sie über ihre Götterfiguren hängten, um böse Geister
abzuwehren.
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(II) Die Schafgarbe (Achillea millefolium L.)
Achillea millefolium L. (Schafgarbe, Garb, Tausendblatt, Achilles-, Soldaten-Wundkraut...), eine der häufigsten Pflanzen
unserer Flora, haben wir schon als Wirtspflanze der Violetten Sommerwurz (Orobanche purpurea L.) auf dem Bleichkopf
kennengelernt (siehe NABUlletin 2/2000). Jetzt geht es um die Wirtspflanze selbst.
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(I) Der Spitzwegerich (Plantago lanceolata L.)
In früheren NABUlletins haben wir einiges über seltene Pflanzen (Sommerwurzgewächse und Orchideen), die am Bleichkopf
wachsen, erfahren; nun wollen wir uns, in loser Folge, mit den Pflanzen beschäftigen, die in der Heilkunst der Menschen
eine große Rolle spielen und die in diesem Gebiet vorkommen.
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