Ein Plätzchen für Schwalben
Tierliebhaber aus Heidenfahrt und Groß-Winternheim von NaBu ausgezeichnet
HEIDENFAHRT / GROSS-WINTERNHEIM (bu) - „Schön, wenn es Menschen gibt, die etwas
zulassen.“ Karin von Boeckh vom Naturschutzbund Rheinland-Pfalz (NaBu) freute sich bei der Preisverleihung
für vier Familien aus Heidenfahrt über deren Bereitwilligkeit, Mehlschwalben an ihren Häusern
brüten zu lassen. Dass dies auch mit Schmutz an der Hausfassade einhergeht, störte die
Tierfreunde nicht. Ihnen war wichtiger, den auf der Vorwarnliste der Roten Liste gefährdeter
Brutvögel stehenden Tiere einen ungestörten Platz für die Aufzucht ihres Nachwuchses
zu geben.
Karin von Boeckh warb dafür, die alten Nester nicht zu entfernen, da diese von den Tieren jeweils wieder hergerichtet und neu bezogen würden. Zu Fressen hätten die Schwalben genug, was fehle seien angesichts der zunehmenden Verstädterung des ländlichen Raums die Nistplätze. „Wenn sie den Tieren etwas Gutes tun wollen, dann stellen sie ihnen einen Behälter mit Schlamm oder Lehm hin“, so das Nabu-Vorstandsmitglied. Da die Luftakrobaten diese Materialien für ihren Nestbau benötigten, würden sie es ihren Gönnern im Gegenzug mit einem schönen Gesang und einer deutlich reduzierten Anzahl an Insekten danken.
Geehrt wurden im Rahmen der im vergangenen Jahr gestarteten Aktion „Schwalben willkommen“ Angelika Müller-Baader, Rosel Heß, Willi und Edeltraut Mauer sowie Irmgard Stemper aus Heidenfahrt. Ebenfalls ausgezeichnet wurde die Familie Marlise und Karl Blodt in Groß-Winternheim, die Rauchschwalben im ehemaligen Kelterhaus ihres Anwesens eine Heimat bieten. Alle Preisträger erhielten als Dank für ihre Schwalbenunterstützung Urkunden, Doppelkunstnester sowie Plaketten, die sie an ihren Häusern anbringen können.
vom Donnerstag, den 09.04.2009, aus „Ingelheimer Wochenblatt (Heidesheim und Groß-Winternheim)“
Karin von Boeckh warb dafür, die alten Nester nicht zu entfernen, da diese von den Tieren jeweils wieder hergerichtet und neu bezogen würden. Zu Fressen hätten die Schwalben genug, was fehle seien angesichts der zunehmenden Verstädterung des ländlichen Raums die Nistplätze. „Wenn sie den Tieren etwas Gutes tun wollen, dann stellen sie ihnen einen Behälter mit Schlamm oder Lehm hin“, so das Nabu-Vorstandsmitglied. Da die Luftakrobaten diese Materialien für ihren Nestbau benötigten, würden sie es ihren Gönnern im Gegenzug mit einem schönen Gesang und einer deutlich reduzierten Anzahl an Insekten danken.
Geehrt wurden im Rahmen der im vergangenen Jahr gestarteten Aktion „Schwalben willkommen“ Angelika Müller-Baader, Rosel Heß, Willi und Edeltraut Mauer sowie Irmgard Stemper aus Heidenfahrt. Ebenfalls ausgezeichnet wurde die Familie Marlise und Karl Blodt in Groß-Winternheim, die Rauchschwalben im ehemaligen Kelterhaus ihres Anwesens eine Heimat bieten. Alle Preisträger erhielten als Dank für ihre Schwalbenunterstützung Urkunden, Doppelkunstnester sowie Plaketten, die sie an ihren Häusern anbringen können.
vom Donnerstag, den 09.04.2009, aus „Ingelheimer Wochenblatt (Heidesheim und Groß-Winternheim)“
![[ Weißstorch - Foto: Frank Derer ] [ Weißstorch - Foto: Frank Derer ]](/img/kopf/storch.jpg)
