Auen-Service in den Rheinauen zwischen Mainz und Bingen
Ein neues Projekt des NABU Bingen ist der Auen-Service. Sechs Menschen sind in den Rheinauen zwischen Mainz
und Bingen unterwegs, um zu informieren, zu helfen und zu schützen.
Seit Anfang Mai 2005 ist er aktiv: der Auen-Service des NABU Bingen. Sechs hauptamtliche
Mitarbeiter sind in den Rheinauen zwischen Mainz und Bingen unterwegs. Mal sind sie zu Fuß,
doch meist mit dem Fahrrad auf Tour. Ihre Mission: Besucherlenkung. Sie informieren über die
Tier- und Pflanzenwelt der Region, stehen mit touristischen Ratschlägen zur Seite oder flicken
einem Radwanderer auch mal den Reifen. Nicht zuletzt haben sie ein Auge darauf, dass die
Schutzgebietsbestimmungen in den vier Naturschutzgebieten, die an den Rhein grenzen, nicht
verletzt werden. Im NSG Mombacher Rheinufer, im NSG Königsklinger Aue - Hader Aue, im NSG Sandlache
und im NSG Fulder Aue - Ilmen Aue sammeln sie auch mal Müll oder setzen das eine oder
andere Schild in Stand.
Dreißig Stunden in der Woche sind die sechs 1-Euro-Jobber draußen unterwegs.
Dreißig Stunden in der Woche sind die sechs 1-Euro-Jobber draußen unterwegs.
Zunächst wurden die Mitarbeiter ausgebildet, schließlich hatte keiner vorher viel
mit Naturschutz zu tun. Allen gemein war nur die Lust am Fahrradfahren. Die ersten
vier Wochen lernten sie die häufigsten Vögel und Pflanzen der Rheinauen kennen,
lernten, was in den Naturschutzgebieten verboten ist und wo die besagten
Gebiete überhaupt sind und noch viel, viel mehr. Seit Anfang Juni sind die Mitarbeiter
nun immer zu zweit in den Gebieten unterwegs, die Fortbildung bildet nur noch einen
gewissen Teil der Arbeitszeit. Zu erkennen sind sie an ihrer Dienstkleidung
mit der Aufschrift „Auen-Service“.
Die Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden klappt überwiegend gut. Auch die Reaktion der angesprochenen Besucher in den Rheinauen ist meist positiv. Alles in allem kann man nach der ersten Hälfte des Projektes eine positive Bilanz ziehen. Das heißt aber nicht, dass man einiges nicht optimieren könnte.
Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Wünsche haben, rufen Sie den Auen-Service an unter (0 67 21) 1 43 67, oder besuchen Sie ihn im Internet: AuenService.de
Die Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden klappt überwiegend gut. Auch die Reaktion der angesprochenen Besucher in den Rheinauen ist meist positiv. Alles in allem kann man nach der ersten Hälfte des Projektes eine positive Bilanz ziehen. Das heißt aber nicht, dass man einiges nicht optimieren könnte.
Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Wünsche haben, rufen Sie den Auen-Service an unter (0 67 21) 1 43 67, oder besuchen Sie ihn im Internet: AuenService.de
![[ NSG-Schild West (Foto: Helge May) ] [ NSG-Schild West (Foto: Helge May) ]](/img/kopf/nsg-schild_west_helge_may.jpg)
