Ein Nussbaum für Herbert Mitz

  RvB.  Im Februar 2006 ist Herbert Mitz, angesehener und umweltbewusster Bürger von Wackernheim und NABU-Mitglied, gestorben. Am 9. Dezember 2006 versammelten sich Mitglieder des NABU Mainz zusammen mit Sohn und Enkelin von Herbert Mitz, um ihm zum Gedächtnis auf einem NABU-Grundstück am Wackernheimer Rabenkopf einen Walnussbaum mit Gedenktafel zu pflanzen.

2. und 3. von links: Enkelin und Sohn von Herbert Mitz 2. und 3. von links: Enkelin und Sohn von Herbert Mitz

Dr. Günter Eifler würdigte den Verstorbenen mit einigen Worten:

„Ich begrüße Sie an diesem etwas ungewöhnlichen Versammlungsort und begrüße mit besonderer Herzlichkeit die Angehörigen von Herbert Mitz. Herbert Mitz war kein Mann der auffälligen großen Worte; sie passten nicht zu seinem bescheidenen zurückhaltenden Wesen, und dessen eingedenk will ich mich jetzt auch kurz fassen.

Sagen muss und darf man aber, dass Herbert Mitz ein Mann des verlässlichen Tuns, des bereitwilligen und selbstlosen Einsatzes war, - und dieser Einsatz galt in mannigfacher Weise dem Schutz der Natur, dem Erhalt einer lebenswerten Umwelt.

Er widmete diesen Einsatz auch dem NABU, und es ist uns deshalb eine selbstverständliche Pflicht, die Vorbildlichkeit solchen Einsatzes über den Augenblick hinaus zu bezeugen. Das wollen wir tun, indem wir unserer dankbaren Erinnerung Ausdruck verleihen mit der Pflanzung eines Nussbaums, hier in Wackernheim, wo viele Menschen Herbert Mitz gekannt haben, - und auf einem dem NABU gehörenden Grundstück. (...) Unsere Dankbarkeit und unsere Verbundenheit mit Herbert Mitz mögen so über sein Lebensende sichtbar bleiben.“

aus: NABUlletin 01/2007 (Nr. 21), Seite 35/rvb

 

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Frau auf der Wiese - Foto: NABU/Marcus Gloger

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