30 Jahre NABU Mainz

Eine Verbands-Historie

Peter Schwenzer Peter Schwenzer

Anfang des Jahres 1899 wurde der damalige „Bund für Vogelschutz“ durch Lina Hähnle in Stuttgart gegründet. Bereits 1908 gab es auch in Mainz einige Aktive. In den 60er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts, genau am 13.11.1965, wurde der Verband umbenannt in „Deutscher Bund für Vogelschutz“, abgekürzt DBV.


Dr. Frank-Eberhard Wilde Dr. Frank-Eberhard Wilde

Am 15. März 1977 war es soweit: Die DBV Ortsgruppe Mainz-Lerchenberg wurde von acht Mitgliedern gegründet. Ihr erster Vorsitzender wurde Peter Schwenzer. Zwei Jahre hatte er dieses Amt bekleidet, als er es im Jahre 1979 niederlegen musste, weil er nach Spanien auswanderte. Im gleichen Jahr wurde er zum ersten Ehrenmitglied ernannt. Während seiner Amtszeit wurde die Ortsgruppe im Januar 1978 in „DBV Ortsgruppe Mainz“ umbenannt. Bereits acht Monate später, im September 1978, erfolgte die Umbenennung in „DBV Ortsgruppe Mainz und Umgebung“.


Rainer von Boeckh Rainer von Boeckh

Nachfolger von Peter Schwenzer im Amt des Vorsitzenden wurde Dr. Frank-Eberhard Wilde. Im Jahre 1980 hatte die Ortsgruppe bereits über 200 Mitglieder. Im Mai 1984 folgt die Eintragung als e.V. mit eigener Satzung beim Amtsgericht Mainz. Kurz darauf wird die Gemeinnützigkeit vom Finanzamt anerkannt.


Im Mai 1990 wird der Deutsche Bund für Vogelschutz in „NABU Naturschutzbund Deutschland“ umbenannt, um den vielfältigen Aufgaben, denen sich der Verband widmet und die weit über reinen Vogelschutz hinausgehen, gerecht zu werden. Bundesweit gab es zu dieser Zeit rund 150.000 Mitglieder.


Dr. Günter Eifler († 11.11.2007) Dr. Günter Eifler († 11.11.2007)

Erst 1996 schied Dr. Wilde als Vorsitzender aus, wurde allerdings ob seiner herausragenden Verdienste 1997 zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Als Nachfolger im Amt der Vorsitzenden wurden auf der Jahreshauptversammlung Rainer von Boeckh und Dr. Günter Eifler [† 11.11.2007] gewählt.

Somit lag der Vorsitz des Vereines nun nicht mehr in den Händen einer Person, eine Reglung, die getroffen wurde, um die immer zahlreicheren Aufgaben überhaupt bewältigen zu können. Dies ist auch bis heute so geblieben.


Andreas Zehm Andreas Zehm

Im März 1996 hatte die Ortsgruppe Mainz und Umgebung bereits 1270 Mitglieder.


Andres Zehm und Dr. Thomas Schmitt führten den Verein als Zweier-Team ab dem Jahre 2000. Erstmals waren somit gleich zwei Biologen im geschäftsführenden Vorstand vertreten.


Dr. Thomas Schmitt Dr. Thomas Schmitt

Dr. Thomas Schmitt schied aus beruflichen Gründen Mitte des Jahres 2001 aus dem Vorstand wieder aus, da er eine Juniorprofessur in Trier annahm.
Auf der Jahreshauptversammlung im Jahr 2002 wurden Herbert Kiewitz und Heike Klüppelberg als Vorsitzende gewählt, Andres Zehm wurde in seinem Amt bestätigt. Diese Troika führte den Verein bis 2003. In diesem Jahr verließ uns leider Andreas Zehm, er ebenfalls aus beruflichen Gründen. In der folgenden Jahreshauptversammlung mit regulärer Wahl wurden Heike Klüppelberg und Herbert Kiewitz im Amt bestätigt. Um das Team zu komplettieren, kam Olaf Strub als neuer Vorsitzender dazu.


Herbert Kiewitz Herbert Kiewitz

Auf der Jahreshauptversammlung 2007 erklärte Herbert Kiewitz seinen Rücktritt aus beruflichen und privaten Gründen. Übrig blieben als Vorsitzende Heike Klüppelberg und Olaf Strub, die die Geschäfte zunächst bis zum Jahr 2008 fortführen werden. Dann wird eine Jahreshauptversammlung mit regulären Wahlen stattfinden. Von einem Recht, weitere Vorsitzende kommissarisch zu berufen, hat der Vorstand bislang keinen Gebrauch gemacht.


Heike Klüppelberg Heike Klüppelberg

Begonnen hat die Erfolgsgeschichte des NABU Mainz und Umgebung vor dreißig Jahren mit acht Gründungsmitgliedern. Heute zählt der Verband über 2.500 Mitglieder. Bundesweit hat der NABU weit über 400.000 Mitglieder und Förderer.


Olaf Strub Olaf Strub

Die Aufgaben des NABU Mainz und Umgebung sind in den letzten dreißig Jahren stetig gewachsen und vielfältiger als je zuvor. Sie reichen vom klassischen Artenschutz und Biotopschutz bis hin zu politischer Arbeit in den Fachbeiräten und bei Stellungnahmen - nicht zu vergessen natürlich die klassische Bildungsarbeit mit Exkursionen und Vorträgen.

aus: NABUlletin 02/2007 (Nr. 22), Seite 17f./os

 

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Frau auf der Wiese - Foto: NABU/Marcus Gloger

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