Veggieday

Naturstrom-Klima-Fleisch-Tipp

Die Naturstrom AG, einer der vier großen und unabhängigen Ökostrom-Lieferanten (s. Inserat auf Seite 21 im NABUlletin 02/2015), hat in ihrer Zeitschrift Energiezukunft 18/2015 eine kurze Meldung zu Fleisch und Klima gebracht, die es abzudrucken lohnt:

Weniger Fleisch essen
Viele denken bei Treibhausgasen an Autoauspuffe, doch schädlicher als der weltweite Verkehr ist der Fleischkonsum. Eine Studie der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) belegte dies bereits im Jahr 2006. Die Tierproduktion ist demnach, umgerechnet in CO2-Äquivalente, für etwa 18 Prozent der vom Menschen zu verantworteten Klimagas-Emissionen verantwortlich. Andere, spätere Studien kommen zu noch drastischeren Ergebnissen.

Das Problem wächst rasant mit dem Wohlstand und der globalen Bevölkerung: Innerhalb von 30 Jahren hat sich der weltweite Jahreskonsum verdreifacht – auf inzwischen rund 300 Millionen Tonnen. Das meiste Fleisch landet in den Industrieländern auf dem Teller. Regenwälder müssen Weideland weichen, Mais und Soja werden in gewaltigen Mengen als Futtermittel angebaut, und im Magen einer Kuh entstehen täglich bis zu 280 Liter Methan. Hinzu kommen Transportwege, etwa bei argentinischen Rumpsteaks, die in deutschen Restaurants angeboten werden.

Wer nicht auf Fleisch verzichten möchte, hilft durch maßvollen Konsum – und wählt mit regionalen Produkten die klimafreundlichere Variante. (rr)“

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aus: NABUlletin 02/2015 (Nr. 38), Seite 66/rvb

 

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Frau auf der Wiese - Foto: NABU/Marcus Gloger

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