Amphibienschutz

Januar 2012:

In den letzten Jahren hat die Krötenwanderung im Lennebergwald über die Straße immer stärker nachgelassen. Die Kröten sind im Herbst zum Glück und zum Teil auch durch entsprechende Maßnahmen vom Förster (Freihalten von Korridoren in den Wald und Abzäunen des Weges zur Straße) in den Wald abgewandert und wandern nicht mehr auf die andere Straßenseite. Dadurch findet die Zuwanderung im Frühjahr jetzt auch verstärkt aus dem Wald statt und muss nicht mehr so stark gesteuert werden. An einer Stelle baute der Förster mit Azubis und dem FÖJler ein kurzes Stück Zaun auf, aber auch da waren kaum noch Kröten drin. Ehrenamtliche Helfer sind dann enttäuscht, wenn sie extra kommen und nichts los ist. Dazu kommt, dass die Wanderung aufgrund der Witterungsverläufe sehr schwer vorhersehbar ist und oft sehr plötzlich, kurz und heftig war und der Organisationsaufwand in keinem Verhältnis zu den notwendigen Maßnahmen steht. Die täglichen Kontrollen macht der FÖJler , der ja auch über den NABU angestellt ist, zum Teil mit Unterstützung des Waldkindergartens. Daher sind keine Einsätze mit „Kröten-Helfern“ mehr nötig.

Aus: Forsthaus Lennebergwald