Satzung des Naturschutzbundes Deutschland (NABU)
– NABU Mainz und Umgebung e.V. –

vom 24.03.1995, zuletzt geändert am 17.03.2015

§ 1 Name und Sitz
  1. Der Verein führt den Namen „Naturschutzbund Deutschland (NABU) - NABU Mainz und Umgebung e.V.“.
  2. Der Verein hat seinen Sitz in Mainz.
  3. Der Verein führt das Emblem des Naturschutzbundes Deutschland (NABU).

§ 2 Bindung
  1. Der „Naturschutzbund Deutschland (NABU) - NABU Mainz und Umgebung e.V.“ (im folgenden NABU Mainz genannt) ist eine Untergliederung des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) - Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. (im folgenden NABU Landesverband genannt).
  2. Der NABU Mainz erkennt die Satzungen des Bundes- und Landesverbandes des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) an. Er ist an die Beschlüsse und Weisungen des Landesverbandes gebunden. Dies gilt nicht für solche Beschlüsse und Weisungen, die das Vermögen des NABU Mainz betreffen.
  3. Der regionale Zuständigkeitsbereich wird vom Landesverband im Einvernehmen mit den NABU-Gruppen (Untergliederungen) festgelegt und den NABU-Gruppen schriftlich mitgeteilt.
  4. Als Zuständigkeitsbereich des NABU Mainz wurde das Gebiet der Stadt Mainz, der Gemeinde Budenheim, der Verbandsgemeinde Bodenheim, der Verbandsgemeinde Heidesheim und der Verbandsgemeinde Nieder-Olm mit Ausnahme der Ortsgemeinde Stadecken-Elsheim festgelegt.

§ 3 Zweck und Aufgaben
  1. Zweck des NABU Mainz ist die Förderung des Naturschutzes, der Landschaftspflege, des Tierschutzes unter besonderer Berücksichtigung der freilebenden Vogelwelt und das Eintreten für die Belange des Umweltschutzes auf wissenschaftlich-ökologischer Grundlage. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:
    1. das Erhalten, Schaffen und Verbessern von Lebensgrundlagen für eine artenreíche Tier- und Pflanzenwelt, Schutz von Lebensräumen, gegebenenfalls durch Grunderwerb oder Pacht sowie das Eintreten für den Schutz der Gesundheit des Menschen vor Schäden durch Umweltbeeinträchtigungen,
    2. die Durchführung von Schutz- und Hilfsmaßnahmen für gefährdete Arten,
    3. die Mithilfe bei der Erforschung der Grundlagen des Natur- und Umweltschutzes,
    4. das öffentliche Vertreten und Verbreiten der Ziele des Natur- und Umweltschutzgedankens,
    5. die Mitwirkung bei natur- und umweltschutzrelevanten Planungen sowie Planungen, die für den Schutz des Menschen vor Umweltbeeinträchtigungen bedeutsam sind,
    6. das Einwirken auf Gesetzgebung und Venualtung gemäß den genannten Aufgaben im Rahmen der einschlägigen Rechtsvorschriften sowie das Eintreten für deren konsequenten Vollzug,
    7. die Förderung des Natur- und Umweltschutzgedankens allgemein und insbesondere bei der Jugend und im Bildungsbereich.
  2. Der NABU Mainz verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Er ist überparteilich und überkonfessionell und bekennt sich zur freiheitlich demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel der Körperschaft dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Körperschaft. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft
  1. Der NABU Mainz betreut und vertritt die Mitglieder des Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V. in seinem regionalen Zuständigkeitsbereich. Mitglieder aus anderen Bereichen können auf Wunsch im NABU Mainz geführt werden. Mitglieder können nur natürliche und juristische Personen werden, die sich zur Einhaltung der Satzung verpflichten.
  2. Die Mitgliedschaft gliedert sich in:
    1. natürliche Mitglieder,
    2. korporative Mitglieder,
    3. Ehrenmitglieder,
    4. Kindermitglieder sind Mitglieder bis zur Vollendung des 13. Lebensjahres,
    5. Jugendmitglieder sind alle Mitglieder zwischen dem 14. Lebensjahr und dem vollendeten 27. Lebensjahr,
    6. Der Partner eines ordentlichen Mitglieds und die zur häuslichen Gemeinschaft gehörenden Kinder bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres können Familienmitglied werden. Familienmitglieder sind vom Bezug der Mitgliederzeitschrift ausgenommen.
  3. Über den schriftlich zu stellenden Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand des NABU Mainz oder eine andere zuständige Gliederung des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) e.V. (§2, Pkt.2). Andere zuständige Gliederungen sind der NABU-Bundesverband oder der NABU-Landesverband. Dort entscheiden das Präsidium oder der Landesvorstand. Der NABU Mainz muss dem Beitritt zustimmen. Die Zustimmung gilt als erteilt, sofern er sich nicht innerhalb von 3 Monaten nach Erhalt der um das neue Mitglied ergänzten Mitgliederliste geäußert hat.
  4. Die Mitgliedschaft im Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V. endet durch Austritt, der spätestens am 1. Oktober zum 31. Dezember des laufenden Jahres schriftlich gegenüber dem Vorstand der Untergliederung, bei der das Mitglied geführt wird, oder bei der Bundesgeschäftsstelle erklärt werden muss, oder durch Auflösung des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) e.V. oder durch Ausschluss.
  5. Ein Mitglied, das sich vereinsschädigend verhält oder gegen die Ziele des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) e.V. verstößt oder im Beitrag rückständig bleibt, kann vom Vorstand des Landesverbandes oder vom Präsidium ausgeschlossen werden, nachdem die zuständigen Untergliederungen angehört worden sind. Dem Betroffenen ist vorher Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Der Ausschluss ist ihm unter Bekanntgabe der Gründe schriftlich bekannt zu geben. Gegen den Beschluss kann der Betroffene binnen zwei Wochen nach Empfang des Bescheides Beschwerde einlegen. Über die Beschwerde gegen eine Ausschlussentscheidung des Landesvorstandes entscheidet das Präsidium; über die Beschwerde gegen eine Ausschlussentscheidung des Präsidiums entscheidet die Bundesvertreterversammlung endgültig. Mit Einleitung des Ausschlussverfahrens kann das zuständige Organ das Ruhen der Mitgliedsrechte des Betroffenen für die Dauer des Ausschlussverfahrens anordnen und, soweit dies zur Abwehr von Nachteilen für den Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V. notwendig erscheint, Sofortvollzug anordnen. Gegen den Ruhensbeschluss hat der Betroffene das Rechtsmittel der Beschwerde, das binnen zwei Wochen nach Empfang des Bescheides einzulegen ist. Über die Beschwerde gegen eine Entscheidung des Landesvorstandes entscheidet das Präsidium; über die Beschwerde gegen eine Entscheidung des Präsidiums entscheidet die Bundesvertreterversammlung endgültig. Eingeleitete Verfahren sind dem Präsidenten zur Kenntnis zu geben.
  6. Juristische Personen, die nur im Zuständigkeitsbereich des NABU Mainz tätig sind und deren Ziele dem Zweck dieser Satzung nicht entgegenstehen, können vom Vorstand des NABU Mainz als korporative Mitglieder aufgenommen werden. Über die Aufnahme überregional tätiger juristischer Personen entscheiden Landesverband bzw. ggf. Bundesverband.
  7. Der Beitritt und die Kündigung der Mitgliedschaft sind vom Vorstand des NABU Mainz an die Bundesgeschäftsstelle des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) e.V. zu melden. Mitglieder bis zum vollendeten 27. Lebensjahr werden organisatorisch von der Bundesjugendleitung erfasst. Für die Naturschutzjugend im Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V. gilt deren Satzung und Geschäftsordnung in derjeweiligen Fassung.
  8. Der Beitragssatz für Jugendmitglieder wird durch die Bundesvertreterversammlung in Absprache mit den Organen der Naturschutzjugend im Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V. gesondert festgelegt. Der Jugendmitgliedsbeitrag wird letztmalig im 18. Lebensjahr erhoben. Für Auszubildende, Schüler, Studenten oder Teilnehmende an staatlich geförderten Freiwilligendiensten (z.B. Freiwilliger Wehrdienst, Bundesfreiwilligendienst, Freiwilliges Soziales Jahr und Freiwilliges Ökologisches Jahr) oder Mitglieder, die in einem vergleichbaren Lebensabschnitt sind, und das 27. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, gilt ebenfalls der Jugendmitgliedsbeitrag, sofern nicht eine Familienmitgliedschaft besteht.

§ 5 Geschäftsjahr
  1. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
  2. Der Vorstand hat die Jahresbeiträge, die sonstigen Einnahmen und Zuwendungen satzungsgemäß zu verwalten und zu verwenden; die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  3. Für Verbindlichkeiten des Vereins haftet nur das Vereinsvermögen.
  4. Das Kassen- und Rechnungswesen obliegt dem Kassenwart.
  5. Die Jahresrechnung wird durch die gewählten Kassenprüfer geprüft. Eine Kassenprüfung durch den Vorstand des Landesverbandes oder dessen Beauftragte ist jederzeit zulässig.

§ 6 Beitrag
  1. Von den Mitgliedern wird ein Jahresbeitrag in Geld erhoben, dessen Höhe die Vertreterversammlung des Bundesverbandes festlegt und der dem Bundesverband geschuldet wird. Der Mitgliedsbeitrag wird zum 1. Januar eines jeden Jahres fällig. Die nicht übertragbaren Mitgliedsrechte ruhen, wenn bis zum 31. Dezember des Vorjahres der Beitragspflicht nicht entsprochen wurde. Ein Mitglied, das trotz dreimaliger Mahnung seinen Beitrag nicht leistet, wird, einschließlich der durch das Mitglied vermittelten Familienmitglieder, von der Mitgliederliste gestrichen.
  2. Der Jahresbeitrag wird von der Bundesgeschäftsstelle erhoben, die die von der Vertreterversammlung des NABU Landesverbandes festgesetzte Zuwendung an den NABU Mainz überweist

§ 7 Organe
  1. Organe des NABU Mainz sind:
    1. die Mitgliederversammlung,
    2. der Vorstand.
  2. Mitglied eines Organs kann nur werden, wer Mitglied im NABU Mainz ist.
  3. Die Mitarbeit in den Organen ist ehrenamtlich.

§ 8 Mitgliederversammlung
  1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des NABU Mainz. Ihr gehören alle Mitglieder des NABU Mainz an.
  2. Alljährlich findet eine Mitgliederversammlung als Jahrshauptversammlung innerhalb der ersten drei Monate des laufenden Jahres statt. Zusätzlich können weitere Mitgliederversammlungen durchgeführt werden.
  3. Der Vorstand lädt zur Mitgliederversammlung spätestens 14 Tage vor dem Termin unter Angabe der Tagesordnung schriftlich oder per E-Mail ein. Die schriftliche Form ist gewahrt, wenn die Einladung in den regelmäßigen Mitglieder-Mitteilungen des NABU Mainz integriert verschickt wird. Eine Mitgliederversammlung ist von ihm einzuberufen, wenn das interesse des Vereins es erfordert oder äußere Gegebenheiten dem Vorstand eine Mitgliederversammlung zweckmäßig erscheinen lassen oder wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder schriftlich unter Angabe der Gründe die Einberufung verlangt. Anträge oder Ergänzungen zur Tagesordnung sind spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand einzureichen. Über Anträge zur Änderung der Tagesordnung entscheidet die Mitgliederversammlung. § 12 bleibt unberührt.
  4. Der Vorstand erstattet der Jahreshauptversammlung einen Tätigkeitsbericht und einen Bericht über die Finanzlage mit Rechnungsabschluss für das abgelaufene Geschäftsjahr. Nach dem Bericht der Rechnungsprüfer beschließt die Versammlung über die Entlastung des Vorstandes. Die Mitgliederversammlung wählt zwei ehrenamtliche Kassenprüfer. Die Amtsdauer der Kassenprüfer ist mit der Amtsdauer des Vorstandes identisch.
  5. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
  6. Über jede Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist. Den Mitgliedern ist auf Verlangen die Niederschrift zuzustellen.

§ 9 Vorstand
  1. Der Vorstand des NABU Mainz setzt sich zusammen aus:
    1. - dem oder den Vorsitzenden,
      - dem oder den stellvertretenden Vorsitzenden,
      - dem Kassenwart sowie
    2. nach Bedarf:
    3. - dem Schriftführer und/oder Geschäftsführer
      - dem Sprecher der Naturschutzjugend des NABU Mainz
      - den Beisitzern
    Sofern es mehrere Vorsitzende gibt, ist ein stellvertretender Vorsitzender nicht zwingend erforderlich.
  2. Der Vorstand kann zu seiner Unterstützung Mitarbeiter für besondere Aufgaben berufen. Sie sind dem Vorstand verantwortlich und an dessen Weisungen gebunden. Zu Vorstandssitzungen sind sie beratend hinzuzuziehen, wenn ihr Aufgabengebiet dies erfordert.
  3. Der Vorstand im Sinne von  § 26 BGB ist der Vorsitzende oder sind die Vorsitzenden und der oder die stellvertretenden Vorsitzenden; jeder kann für sich allein den Vorstand vertreten.
  4. Der Vorstand wird nach Vorschlägen der Mitgliederversammlung von dieser für zwei Jahre gewählt. Der Sprecher der Naturschutzjugend des NABU Mainz wird bei selbstständigen Jugendgruppen von diesen mit einfacher Stimmenmehrheit gewählt und muss durch die Mitgliederversammlung des NABU Mainz bestätigt werden.
  5. Der Vorstand führt die Geschäfte bis zur Neuwahl. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, kann die Stelle durch den Vorstand kommissarisch besetzt werden. Die Amtszeit des kommissarischen Vorstandsmitgliedes endet mit der Ergänzungswahl in der nächsten folgenden Mitgliederversammlung. Die Amtsperiode des nachgewählten Vorstandsmitgliedes endet spätestens mit der des Vorstandes.
  6. Der Vorstand ist wieder wählbar.
  7. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Sitzungen, die vom Vorsitzenden oder von einem der Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden oder von einem der stellvertretenden Vorsitzenden schriftlich, (fern)mündlich oder per E-Mail einberufen werden. Die Bekanntgabe einer Tagesordnung ist bei der Einberufung nicht erforderlich. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder des Vorstandes, darunter der Vorsitzende bzw. einer der Vorsitzenden oder der stellvertretende Vorsitzende bzw. einer der stellvertretenden Vorsitzenden, anwesend sind. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der Stimmen.
  8. Der Vorstand darf Rechtsgeschäfte, die über das Vereinsvermögen hinausgehen, nicht ohne Zustimmung der Mitgliederversammlung tätigen.
  9. Der Vorstand legt dem Landesverband im 1. Halbjahr jeden Jahres einen Tätigkeits- und Kassenbericht des Vorjahres vor.

§ 10 Beirat
    Zur Unterstützung des Vorstandes kann von der Mitgliederversammlung ein Beirat gewählt werden.

§ 11 Naturschutzjugend (NAJU) im NABU Mainz und Umgebung e.V.
  1. Innerhalb des NABU Mainz können selbstständige Gruppen der Naturschutzjugend im Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V. nach den Bestimmungen der Bundes- und Landessatzung gebildet werden. Sie bedürfen der Zustimmung des Vorstandes des NABU Mainz.
  2. Wurde eine Naturschutzjugendgruppe gebildet, gehören Mitglieder, die zu Beginn des Geschäftsjahres das 27. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und ältere Mitglieder, die in der Naturschutzjugend ein Amt bekleiden, der als „Naturschutzjugend im NABU Mainz und Umgebung e.V.“ bezeichneten Jugendorganisation an. Die Naturschutzjugendgruppe verwendet das von der Bundesvertreterversammlung beschlossene Emblem.
  3. Die Naturschutzjugendgruppe regelt im Rahmen dieser Satzung ihre Arbeit. Sie kann sich auch eine eigene Satzung geben, die dieser Satzung nicht widersprechen darf. Sie entscheidet über die Verwendung der ihr zufießenden Mittel selbst.
  4. Die Naturschutzjugend ist an die Beschlüsse und Weisungen des NABU Mainz gebunden.

§ 12 Satzungsänderung
  1. Wesentliche Änderungen der §§ 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 12(1), 14 und 15 dieser Satzung, die den Sinn dieser Regelung verändern, können nur mit Zustimmung des Landesverbandes vorgenommen werden. Alle Änderungen dieser §§ sind dem Landesverband möglichst zeitgleich mit der Einladung zur Mitgliederversammlung anzuzeigen.
  2. Änderungen oder Ergänzungen der Regelungen dieser Satzung können nur von der Mitgliederversammlung mit einer 2/3-Mehrheit der abgegebenen, gültigen Stimmen beschlossen werden.
  3. Eine beantragte Änderung oder Ergänzung der Satzung ist mit der Einladung zur Mitgliederversammlung allen Mitgliedern bekannt zu geben. Die Bekanntgabe kann im Rahmen der regelmäßigen Mitglieder-Mitteilungen erfolgen. Aus der Veröffentlichung der Einladung muss zu entnehmen sein, welche Paragraphen der Satzung geändert werden sollen bzw. die zu ändernden Bestimmungen müssen schlagwortartig bezeichnet sein. Auf Antrag wird der künftige Text versendet.

§ 13 Allgemeine Bestimmungen
    Sofern an anderer Stelle dieser Satzung keine speziellere Regelung enthalten ist, gilt Folgendes:
  1. Jede Tätigkeit im NABU Mainz, ausgenommen die der Bediensteten, ist ehrenamtlich. Der Vorstand kann beschließen, dass
    1. Auslagen ehrenamtlich tätiger Mitglieder in nachgewiesener Höhe bzw. in Höhe, die durch die gesetzlichen Vorschriften als steuerfrei anerkannt sind, ersetzt werden können,
    2. ehrenamtlich tätige Mitglieder eine Vergütung nach Maßgabe einer Aufwandsentschädigung in Höhe der steuerfreien Ehrenamtspauschale, derzeit geregelt in  § 3 Nr. 26a EStG, erhalten können.
  2. Für die Einstellung und Entlassung der Bediensteten des NABU Mainz ist der Vorstand zuständig. Bedienstete des NABU Mainz können nicht Vorstandsmitglied im NABU Mainz sein.
  3. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst; bei einmal wiederholter Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
  4. Die in dieser Satzung aufgeführten Funktionsbezeichnungen sind geschlechtsneutral aufzufassen.
  5. Soweit diese Satzung nicht besondere Bestimmungen enthält, gelten die Vorschriften der §§  21 -  79 BGB.
  6. Wahlen und Abstimmungen erfolgen offen; dem Verlangen nach geheimer Wahl ist stattzugeben, wenn dies von mindestens einem Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder verlangt wird.
  7. Gewählt wird in Sammelabstimmung; es kann jedoch Einzelabstimmung beschlossen werden, Bei der Sammelabstimmung hat jeder Wahlberechtigte so viele Stimmen, wie Amter zu wählen sind.
  8. Bei Wahlen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit fndet eine Stichwahl statt. Bei erneuter Stimmengleichheit entscheidet das Los.
  9. Das aktive Wahlrecht für Organe des NABU und seiner Untergliederungen gemäß § 7 haben nur NABU-Mitglieder, die das 14. Lebensjahr vollendet haben. Das passive Wahlrecht für Organe des NABU und seiner Untergliederungen gemäß § 7 haben nur NABU-Mitglieder, die das 16. Lebensjahr vollendet haben. Alle Mitgliedsrechte einschließlich der Ausübung von Vorstandsämtern sind höchstpersönlich wahrzunehmen. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im NABU enden auch alle Organmitgliedschaften.
  10. Die Wahlperiode beträgt zwei Jahre. Wiederwahl ist zulässig. Die Amtsdauer verlängert sich um sechs Monate, wenn Neuwahlen nicht früher stattfinden konnten.
  11. Über die Sitzungen des Vorstandes und die Mitgliederversammlungen sind Niederschriften anzufertigen, die vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen sind.

§ 14 Auflösung
  1. Der Verein kann nur durch Beschluss einer Mitgliederversammlung, die unter Ankündigung des Zweckes mindestens vier Wochen vorher einberufen werden muss, aufgelöst werden. Der Auflösungsbeschluss bedarf einer 3/4-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.
  2. Bei Auflösung des NABU Mainz oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das vorhandene Vermögen an den NABU Landesverband, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
  3. Liquidatoren sind der Vorsitzende oder die Vorsitzenden und eine von der Mitgliederversammlung gewählte Person.

§ 15 Inkrafttreten
    Die Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 17.03.2015 geändert.
    Die Änderungen treten mit Zustimmung des NABU Landesverbandes und mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

Seiten-ID: 5  |  Seite erstellt: 17.11.2009 17:35 CET  |  Zuletzt geändert: 26.05.2016 14:54 CEST